ÜBER MICH

YOGA UND ICH.


Nach einer Ausbildung zur Übungsleiterin im Turnen und zur Pilates-Instructorin, begriff ich, dass Yoga die ursprünglichste Weise des bewegten Körpers ist, zugleich verbunden mit dem Geistigen. Ich wurde Yogalehrerin und lernte verschiedene Stile (Hatha-Yoga, Vinyasa-Yoga, Yin-Yoga, Yogatherapie, Kinder-Yoga) kennen. 

 

Yoga hilft mir…

… am Boden zu bleiben.

… Visionen umzusetzen.

… abzuschalten.

… meine Gefühle besser zu verstehen.

… auf meinen Körper zu hören.

… flexibel zu bleiben.

… über mich selbst hinaus zu wachsen.

… spannende Menschen kennenzulernen.

… mein Potenzial auszuschöpfen.

… ruhig und zentriert zu sein.

… gesund zu bleiben.

 

Die Welt ist bunt und vielfältig. Genau diese bunte Mischung macht mein Yoga aus: In jeder Yoga-Stunde, ob für Erwachsene im Big Yoga, oder für Kinder im Little Yoga, gibt es immer einen roten Faden, ein Stunden-Thema. So gelingt mir und meinen Teilnehmern ein tieferer Zugang zu einem bestimmten Thema, auf ganzheitlicher Ebene.

 

Mein Unterrichtsstil ist geprägt von:

  • achtsamen Berührungen
  • Kreativität, Humor und Leichtigkeit
  • einem klaren Stundenbild
  • korrekte Ausführung der Übungen
  • Tiefenentspannung am Ende der Einheit
  • Denkanstößen für die Yogapraxis abseits der Matte

KUNST UND ICH.


In meinem Studium zur Kunstlehrerin für Realschullehramt habe ich mannigfache Techniken des eigenen künstlerischen Ausdrucks lernen dürfen, wie Malerei, Graphik, Druck, plastisches Gestalten in Holz, Metall und Ton und Textil. Meine Schwerpunkte waren dabei die Mischtechniken in Graphik, Performance-Kunst und Textilkunst mit den Themen Metamorphose und Weiblichkeit. Ich entwickelte eine intensive Wahrnehmung für den Körper. Doch dieser Körper ist nicht nur Physis, sondern auch Geist und Seele.

 

Im eigenen Arbeiten merke ich, wie sehr ich im Moment bin. Wie ich innere Dialoge, die oft sehr unliebevoll und kritisch sind, deutlich wahrnehme. Während ich also male, zeichne, nähe, baue, etc. merkte ich: Ich mache KUNSTYOGA. 

 

Daher will ich gern in meinen Yogakunst-Workshops diese für mich augenscheinliche Gemeinsamkeit von Yoga und Kunst verbinden: Es geht nicht um perfekte, ausstellungsreife Gemälde, sondern um DEINE Kunst. Frei nach dem Zitat Picassos "Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur, wie man ein Künstler bleibt, wenn man größer wird" oder dem Beuysschem Gedanken "Jeder Mensch ist ein Künstler“ geht es nur darum, dich wieder an dein kreatives Potenzial zu erinnern.

 

Hierbei ist mir als Pädagogin durchaus die Verdrossenheit bewusst, wenn dein Anspruch nicht zu deinem Endprodukt oder deiner Leistung passt. Diesen inneren Kritiker gilt es mundtot zu machen. Es geht um eine liebevolle Annahme allen, was ist. Werde dir dieser Gedanken bewusst, denn die Art deiner Gedanken kreiert deine Realität.

 

Vertraue dir und dem wilden, freien und intuitiven Prozess. Nichts an dir muss gefixt und verändert werden. Du bist ok, genau so, wie du bist. Alles ist vorhanden, alles ist in dir. Nimm dich liebevoll an. Öffne diesen Raum mehr und mehr in dir und finde Bewegung, Farbe und Form.  

 

Diese Intention habe ich im Freiraum. Einen Raum, wo alles möglich ist.

KIND UND ICH.


Seit 12 Jahren bin ich Realschullehrerin für die Fächer Kunst und Mathematik, eine sehr spannende Kombination. In diesen 12 Jahren habe ich immer wieder gehadert: Ich wollte in dem leistungsorientierten Schulsystem nicht die Ursache, sondern die Lösung für den Stress der Kinder sein.

 

Als ich 2013 selbst Mama wurde und angeregt durch den Film Alphabet habe ich jeweils zweiwöchige Praktika an alternativen Schulen gemacht (Waldorfschule Augsburg und Montessori Schule Kaufering). Bereits 2007 war ich 10 Monate im Auslandspraktikum in Namibia.

 

Diese Erfahrungen waren spannend und aufschlussreich: Ich begriff, jede Schule muss mindestens 30 verschiedene Schülerbedürfnisse integrieren und auch manchmal auf einen Nenner bringen. Beide Alternativschulen hatten viele Vorzüge (Materialorientierung, Projekte, Epochenunterricht, Selbstwirksamkeit, viel Natur... ich könnte so vieles aufzählen), doch mein Rückschluss war: Ich möchte diese Vorzüge nicht nur einer gewissen, zahlenden Klientel vorenthalten, sondern diese Vorzüge in die Regelschule integrieren. Diesen Idealismus habe ich weiterhin.

 

Nach meiner 2. Elternzeit unterrichte ich wieder und merke besonders in der Mittelstufe, wie sehr die Jugendlichen mit sich selbst zu tun haben: Pubertät ist echt schwierig, aber die Tatsache, dass die Kids sich dank des Internets jetzt mit der großen, weiten Welt vergleichen können, überfordert sie so sehr. Umso mehr merke ich, wie die Kinder mentale Ruhe und Selbst-Bewusst-Sein brauchen. Eigentlich kann jedes Kind Yoga, von Klein auf sind Kinder im Moment, bewegen und verhalten sich intuitiv, das lerne ich jeden Tag mit meinen beiden Kindern. Doch sie verlernen es leider viel zu schnell, bunt zu bleiben. Diesen Zugang möchte ich in meinem Little Yoga bewahren oder wieder bergen.

 

Ich habe meine Leidenschaften zum Beruf gemacht und beide Berufe profitieren sehr voneinander: ohne das Lehramt würde ich wohl in yogischen Sphären schweben, ohne den Yoga würde ich wohl meinen Idealismus im Lehramt verlieren.

 

Ich lerne jedes Mal gleich viel wie meine Kinder und das schätze ich an meiner Arbeit sehr. Es ist schön zu sehen, wie die kleinen YogaschülerInnen gestärkt, voller Mut und Selbstvertrauen in Stille den Raum verlassen.

 

Im Little Yoga geht es mir vor allem um:

  • Beweeeegung
  • Schulung der Sinne durch verschiedenes Material
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • kreativen Ausdruck der Gefühle und Gedanken
  • Jahreszeitenbezug wie bei Steiner
  • klare Regeln und feste Rituale
  • viel Platz für Spontaneität
  • und um gaaanz viel Spaß